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Hundstorfer: Ohne freiwilliges Engagement wäre der soziale Zusammenhalt in unserem Land gar nicht möglich
Internationaler Tag der Freiwilligen am 5. Dezember
"Ohne freiwilliges Engagement der Österreicherinnen und Österreicher wäre der soziale Zusammenhalt in unserem Land gar nicht möglich. Wir wollen uns daher bei allen freiwillig Tätigen für ihren uneigennützigen Einsatz bedanken", so Bundesminister Rudolf Hundstorfer anlässlich des morgigen Internationalen Tages der Freiwilligen.****
"Wie der heuer vorgestellte "1. Bericht zum freiwilligen Engagement in Österreich" zeige, leisten immerhin rund 3 Millionen Menschen oder fast 44% der über 15-Jährigen in unserem Land wöchentlich freiwillig rund 15 Mio Stunden in allen gesellschaftlichen Bereichen, von Sport, Kunst und Bildung über Katastrophen- und Umweltschutz, Gewerkschaften und Interessenvertretung bis zu Gesundheit, Sozialem und Gemeinwesen", erläutert der Sozialminister.
2011: Europäisches Jahr der Freiwilligentätigkeiten für aktive Bürgerbeteiligung
Um das auf diese Weise freiwillig und unentgeltlich erwirtschaftete Sozialkapital in ganz Europa anzuerkennen und für die Zukunft zu sichern, wird das Jahr 2011 zum "Europäischen Jahr der Freiwilligentätigkeiten für aktive Bürgerbeteiligung" erklärt werden. "Wir stehen voll hinter den damit verfolgten Zielen der Förderung des Freiwilligenengagements und der Stärkung der Freiwilligenorganisationen", unterstreicht Hundstorfer. "Denn wir haben unsere Aktivitäten im Österreichischen Freiwilligenrat schon bisher von diesen Zielen leiten lassen", so der Sozialminister weiter.
"Freiwillig ist in - ich bin dabei!"
"Jedenfalls ist es mir ein Anliegen, dass freiwilliges Engagement durch die entsprechenden Rahmenbedingungen attraktiv ist, und dass viele neue Freiwillige gewonnen werden", hebt Bundesminister Hundstorfer hervor und schlägt das Motto des Modellprojekts "GEMA-Gemeinsam aktiv" in Oberösterreich vor: "Freiwillig ist in - ich bin dabei!"
In Linz wurde 2008 das erste Unabhängige LandesFreiwilligenzentrum (ULF) eingerichtet. In Zusammenarbeit von Sozialministerium und Sozialressort des Landes Oberösterreich wird hier modernes Freiwilligenmanagement mit professioneller Vermittlung, Vernetzung sowie Aus- und Fortbildung von Freiwilligen und FreiwilligenbegleiterInnen erprobt. Im Rahmen des Ideenwettbewerbs "GEMA-Gemeinsam aktiv" wurden 20 neue Projekte mit mehr als 150 neuen Freiwilligen gegründet.
"Wir wollen auch die VertreterInnen der Wirtschaft dabei haben und Partnerschaften mit Unternehmen knüpfen und über die Bedeutung der Anerkennung von Freiwilligentätigkeiten diskutieren", unterstreicht Bundesminister Hundstorfer. Der "Österreichische Nachweis über Freiwilligentätigkeiten" wird derzeit in modernem Design neu aufgelegt: er ist auch ein Instrument zur Aufwertung der "ehrenamtlich" erworbenen Kenntnisse und sozialen Kompetenzen in der beruflichen Karriere.
Gesetz zur Förderung von Freiwilligentätigkeiten
Derzeit laufen die Vorarbeiten für ein "Gesetz zur Förderung von Freiwilligentätigkeiten". Das Gesetz soll neben den allgemeinen Grundsätzen zur Förderung von Freiwilligentätigkeiten und dem Österreichischen Freiwilligenrat als Beratungsgremium, insbesondere die Durchführung des Freiwilligen Sozialen Jahres und die rechtliche Absicherung der Absolventinnen und Absolventen sicher stellen.
"Jedenfalls zeigt das "Freiwillige Soziale Jahr", dass die vielzitierte Jugend von heute nicht nur an sich selbst denkt", erklärt der Sozialminister. Zugleich sei das Freiwillige Soziale Jahr bereits heute eine gute Berufsorientierung und Wegbereiter in die in Zukunft besonders stark nachgefragten Pflege- und Sozialberufe.
"Wir wollen natürlich die jungen Menschen gewinnen, aber es geht uns genauso um die älteren Menschen, die wir einladen wollen, ihre wertvollen Lebens- und Berufserfahrungen nach Ausscheiden aus dem Berufsleben für die Gesellschaft zur Verfügung zu stellen", so Minister Hundstorfer abschließend.
Mehr dazu auf der Freiwilligenplattform im Internet: www.freiwilligenweb.at
Rückfragehinweis:
Bundesministerium für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz (BMASK)
Mag. Elisabeth Kern , Pressesprecherin des Sozialministers
Tel.: (01) 71100-2247
www.bmask.gv.at
*** OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT ***
OTS0033 2009-12-04/09:02





