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Home Soziales CSR / Diversity CSR auf nationaler Ebene

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CSR auf nationaler Ebene

Im Sinne des sozialen Dialoges und der Auffassung folgend, dass eine erfolgreiche Stärkung der sozialen Dimension von CSR eine breite Basis braucht, legt das BMASK bei der Weiterentwicklung seiner CSR-Politik besonderen Wert auf die Einbindung aller Interessensgruppen. Neben den Sozialpartnerorganisationen stellen auf Seite der Zivilgesellschaft das „Netzwerk Soziale Verantwortung" (NeSoVe) und auf Seite der Wirtschaft die Unternehmensplattform „Austrian Business Council for Sustainable Development" (respACT) wichtige CSR-AnsprechpartnerInnen für das BMASK dar.

NeSoVe, bei dem das BMASK außerordentliches Mitglied ist, hat sich die Förderung, Weiterentwicklung und Beobachtung der sozialen Verantwortung von Unternehmen im Sinne der von staatlicher, als auch von Unternehmenspolitik betroffenen Anspruchsgruppen zum Ziel gesetzt. Es versteht soziale Verantwortung ebenfalls als einen ganzheitlichen Ansatz und fordert die Einbeziehung aller relevanten Anspruchsgruppen, wenn es um die aktive Ausgestaltung, Implementierung und Kontrolle von CSR-Maßnahmen geht. Da sich in NeSoVe etliche Interessensvertretungen von ArbeitnehmerInnen und NGOs vereinen, fungiert es außerdem als wichtige Informations- und Kommunikationsdrehscheibe der Zivilgesellschaft und stellt gewissermaßen einen wichtigen Multiplikator für neue Impulse im CSR-Bereich dar.

Als Pendant bzw. Ergänzung dazu steht seitens der österreichischen Wirtschaft respACT, bei dem das BMASK förderndes Mitglied ist, für „responsible action" hin zu mehr Nachhaltigkeit im unmittelbaren Handlungsfeld eines jeden Unternehmens. Zur Erreichung dieses Ziels setzt respACT auf Erfahrungsaustausch zwischen seinen Mitgliedern und mit CSR-ExpertInnen sowie der Politik, veröffentlicht Informationen über erfolgreiche CSR-Projekte und bietet Interessierten einen Pool an Konzepten und Projekten zu CSR.

Darüber hinaus bemüht sich das BMASK aber auch um eine Betonung der sozialen Komponente über Ressort- und Ländergrenzen hinweg. Als aktuelles Beispiel auf nationaler Ebene ist hier die Mitarbeit des BMASK an der Österreichischen Strategie für Nachhaltigkeit (ÖSTRAT) anzuführen. Durch die Einbringung zahlreicher eigener Fachprojekte in das überarbeitete und 2011 zu beschließende Arbeitsprogramm der ÖSTRAT konnte das BMASK die soziale Komponente noch stärker in der ÖSTRAT verankern. Weiters wurde damit der Weg für die Entwicklung eines gemeinsamen Aktionsprogramms für CSR in Österreich noch in der laufenden Legislaturperiode geebnet.

Außerdem ist das BMASK im Fachnormenausschuss zu CSR des Austrian Standards Institutes (Komitee ON-K 251) vertreten und hat sich aktiv an der Entwicklung des internationalen Standards zu CSR, der ISO 26000 , beteiligt. Da das Niveau der ISO 26000 allerdings kaum über jenes der gesetzlichen Bestimmungen in Österreich hinausgeht - und dieses sogar teilweise unterschreitet-, wird in dem Gremium unter Beteiligung aller StakeholderInnengruppen gegenwärtig an der Erstellung eines nationalen normativen CSR-Dokuments in Form einer ON-Regel für CSR gearbeitet.

Weiterführende Informationen: