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Modellprojekt „ULF“ und "GEMA Gemeinsam Aktiv"
Wie gewinnt und begleitet man Freiwillige professionell - und wird dabei den unterschiedlichen Motiven für freiwilliges Engagement gerecht? Dieses Anliegen steht im Mittelpunkt eines Modellprojektes des BMASK mit dem Sozialressort des Bundeslandes Oberösterreich. Es soll Strategien und Maßnahmen zur nachhaltigen Zukunftssicherung des freiwilligen Engagements in Österreich erproben.
Unabhängiges Landes-Freiwilligenzentrum - ULF in Linz
Im Rahmen des Modellprojektes "GEMA-Gemeinsam aktiv" wird ein unabhängiges Freiwilligenzentrum eingerichtet, das professionelle Infrastrukturen in der Vermittlung, Vernetzung sowie Aus- und Fortbildung von Freiwilligen bietet. Die Gemeinden - auf sie kommen mit dem demografischen Wandel besonders große Herausforderungen zu - sollen bei der Einrichtung von lokalen Drehscheiben für freiwilliges Engagement in Zusammenarbeit zwischen den Generationen unterstützt werden.
Aufgaben des unabhängigen Freiwilligenzentrums
1. Gewinnung, Beratung, Vermittlung und Begleitung der Freiwilligen
2. Vernetzung und Kommunikation
3. Regionale/lokale Modellprojekte der Gemeinden und Organisationen
4. Aus- und Fortbildung
5. Freiwilliges Engagement und Kompetenzerwerb
6. Unfall- und Haftpflichtversicherung für Freiwillige
7. Lobbying
8. Öffentlichkeitsarbeit
Ziele des Modellprojektes sind auch die Aus- und Fortbildung von Freiwilligen und FreiwilligenbegleiterInnen/ KoordinatorInnen/ ManagerInnen sowie die Aufwertung des non-formellen Lernens und des Kompetenzerwerbs durch freiwilliges Engagement bei Stellenbewerbungen in der Wirtschaft. Dies soll in Zusammenarbeit mit dem AMS und den Sozialpartnern erreicht werden. Das Pilotprojekt wird auf die Dauer von zwei Jahren angelegt und wird Anschluss evaluiert.
Ideenwettbewerb GEMA-Gemeinsam aktiv
Mit einem Ideenwettbewerb soll die lokale Freiwilligenkultur innovativ und zukunftsweisend gesichert und ausgebaut werden.
Insgesamt wurden 20 Modellprojekte von einer ExpertInnenjury ausgewählt, die vom Bundesministerium für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz und vom Sozialressort des Landes Oberösterreich eine Förderung für zwei Jahre erhalten. Darüber hinaus werden diese lokalen und regionalen Modellprojekte organisatorisch durch ULF unterstützt.




