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Lebensqualität und Würde
Während die Lebensqualität im "frühen Alter" (ab dem 65. Lebensjahr) durch eine sinnstiftende Freizeitgestaltung, die Suche nach neuen soziale Kontakten und Aktivitäten zur Erhaltung der eigenen Gesundheit bestimmt wird, wird Lebensqualität im "späten" Alter (ab dem 80. Lebensjahr) zunehmend dadurch geprägt, wie es gelingt, gesundheitliche Einbußen zu kompensieren.
Es braucht Anstrengungen auf individueller, gesellschaftlicher und sozialpolitischer Ebene, um auch im "dritten" und "vierten" Alter" eine möglichst hohe Lebensqualität zu erreichen. Da die Bedürfnisse der älteren und alten Menschen vielfältig und unterschiedlich sind, setzen die Maßnahmen des Bundesministeriums für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz zur Sicherstellung der Lebensqualität auf unterschiedlichen Ebenen an.
Zu diesen Maßnahmen gehören die Verbesserung des Zugangs zur Bildung im Alter die Sicherstellung der Politischen Teilhabe, die Förderung von Projekten zum Aktiven Altern, oder die Schaffung von Anreizen zur Verbesserung der Dienstleistungsqualität in Alten- und Pflegeheimen durch das Nationale Qualitätszertifikat für Alten und Pflegeheime.
Es geht aber auch darum, ein "neues" gesellschaftliches Bewusstsein zu schaffen, wo Alter(n) nicht nur mit Abbau und Einschränkungen assoziiert, sondern als wichtige und wertvolle Lebensphase gesehen wird, etwa durch den Dokumentarfilm "Lebenssinn bleibt".
Nicht zuletzt ist es dem Bundesministerium für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz ein wichtiges Anliegen, ein Thema aufzugreifen, das immer noch mit einem Tabu behaftet ist, die Lebensqualität älterer Menschen aber entscheidend beeinflusst, nämlich das Thema Gewalt gegen ältere Menschen.




